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Die auf den folgenden Seiten zu sehenden Fotoserien/-sequenzen zeigen Porträts von Künstlern (Musiker, Dichter / Literaten, Schauspieler die bei diversen Bühnenauftritten bzw. Lesungen in den vergangenen Jagen (1995 ­ 2004) entstanden sind.
Deren künstlerische Ausdrucksform und enorme Ausdruckskraft haben Mechthilde Schwendemann tief beeindruckt. Die Porträts versuchen diese Faszination ebenso wie die Intensität und Unmittelbarkeit der Bühnenpräsenz zu transportieren, nun sinnlich wahrnehmbar - nicht nur sichtbar - für den Betrachter:
Man meint zu hören, zu fühlen, mitzuerleben. Nichts ist inszeniert oder wirkt gekünstelt.

Neben den Tusche-Arbeiten und Kohlezeichnungen, die das Werk der Zeichnerin Mechthilde Schwendemann vor allem kenn-zeichnen,  beschäftigt  sie  sich  seit

  langem auch mit dem Medium der Fotografie. Dabei gilt ihr künstlerisches Interesse insbesondere der, Schwarzweiß-Fotografie.

Abstraktion und Reduktion sind hierbei bildimmanente Elemente, wie sie auch für ihre Arbeiten auf Papier charakteristisch sind.
Das Spiel von Licht und Schatten, das Enthüllen von kontrastierenden Formen und Strukturen lässt graphisch anmutende Lichtbilder entstehen. Und dies ist durchaus von seiner ursprünglichen Bedeutung her zu verstehen: Das Wort „Photographie“, aus dem Griechischen stammend, bedeutet „Lichtschrift „lichterstandene Zeichnung“ bzw. „Zeichnen mit Licht“.

Die Echtheit der Bilder widersetzt sich unseren Sehgewohnheiten. Digitalisierung und virtuelle Welten prägen zunehmend unsere visuelle Wahrnehmung, so dass Künstlichkeit als solche oft nicht mehr zu erkennen ist.
 

Die formale Umsetzung entspricht diesem inhaltlichem Anspruch, indem auf eine digitale Bearbeitung des Materials ausdrücklich verzichtet wird.

Für sämtliche Aufnahmen wurde der Delta 3200 ISO an Ilford verwendet. Der 3200 ISO-Film ist der höchstlichtempfindlichste Schwarzweiß-Film, den es im Handel gibt. Die teils grobe Körnung und Unschärfe unterstützt den ursprünglichen, handwerklichen Charakter der Fotografien. Die Authentizität bleibt dadurch erhalten und dient der künstlerischen Aussage. Ist das ein Anachronismus, eine bloß nostalgische Anwandlung?
(Nicht so ganz, schließlich befinden wir uns in einer Art virtueller Ausstellung! Aber vielleicht ist eine Rückbesinnung vonnöten in einer von Bildern überfluteten Welt.

Lioba Meßmer

 



1964

1993 - 1995

1996 - 1999



1998/1999


1999



2001




2003

2004


2005

2006


2007

2008

2010

2011

2011

2012

2013

 

  geb. in Steinach (Schwarzwald)

Studium für Grafik-Design bei Uli Falk

Studium für Freie Kunst bei Dietrich Schön
an der Freien Hochschule für Grafik-Design
und Bildende Kunst e. V Freiburg

Bildveröffentlichung beim Verlag Luchterhand München
von und für Ernst Jandl

Ausstellung in der Galerie "artgenossen" Freiburg
Ausstellung Villa Mitscherlich, Städt. Atelierhaus Freiburg
Ausstellung im Kunstraum Alter Wiehre - Bahnhof Freiburg

"Freie Wahlen" Staatl. Kunsthalle Baden-Baden
Handicap Kunst - Ausstellung und Auktion,
Altes Dampfbad Baden-Baden Ausstellung Städt.
Galerie, Schwarzes Kloster Freiburg

"Faites votre jeu" Altes Dampfbad Baden-Baden

"aqua aqua" Altes Dampfbad Baden-Baden
Ausstellung Galerie am Kloster Hausach

Lahr, offene Ateliertage – Atelierausstellung

Kunstaktion Stadt Baden-Baden "Flagge zeigen"
Gesellschaft Freunde junger Kunst Baden-Baden

Lahr, offene Ateliertage – Atelierausstellung

Ausstellung Kunstraum 47 Lahr

Teilnahme Weihnachtsausstellung Kapuziner-Kloster Haslach

Mitglied beim BBK Südbaden, Freiburg

Teilnahme Weihnachtsausstellung Kapuziner-Kloster Haslach

Kultur-Galerie Kesselhaus Lahr

Ausstellung im Kulturwerk T66 Freiburg

3200ISO.de © Mechthilde Schwendemann / Benjamin Neumann